Eva Gerharz
Keine Aussicht auf Frieden
Hintergründe zur Gewalt in den Chittagong Hill Tracts

Zu Beginn der 1990er Jahre war die Hoffnung groß, dass nach fast zwanzig Jahren Bürgerkrieg endlich Ruhe und Frieden einkehren würden. Der Friedensvertrag stellte in Aussicht, die Lebensbedingungen in der Region zu verbessern. Es kommt heute zwar selten zu offenen Konfrontationen, und es gibt lokale Mitbestimmung, doch die Lage bleibt schwierig. Konfliktlinien haben sich verschoben und die Dynamiken der ethnischen Grenzziehungen sind andere geworden. Der nachfolgende Text beleuchtet einige Hintergründe des Konflikts.

 

Zum Autor

Eva Gerharz ist Juniorprofessorin für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum. Dieser Beitrag wurde im Rahmen des Programms Uncovering Security der Thomson Reuters Foundation, der Stanley Foundation und der Gerda Henkel Stiftung geschrieben.

Südasien 3/2017