Indra Maya Shankar
Zur Situation marginalisierter Gruppen
Der mühsame Weg zu Überwindung der Diskriminierung

Diskriminierung und Marginalisierung sind in Nepal über das hinduistisch geprägte Kastensystem gesellschaftlich verankert. Die bestehenden Muster aufzubrechen, diskriminierte Gruppen aus ihren gesellschaftlichen Randpositionen zu holen und allen Menschen die gleichen Chancen zu geben, setzt langwierige und schwierige Prozesse voraus. Eine Chance bot die Neuordnung der Gesellschaft nach dem Ende des zehnjährigen Bürgerkriegs 2006. Die neue Verfassung bildet eine gute Grundlage, um bestehende Diskriminierungen aufzuheben. Weitere Schritte sind jedoch notwendig, bis sich die gesellschaftliche Realität ändert.

 

Zur Autorin

Indra Maya Shankar hat einen Master in Sozialwissenschaften (Trivuwan University of Nepal), engagiert sich für das Recht auf Nahrung, ist Mitglied der Menschenrechtsorganisation FIAN (Nepal) und beratendes Mitglied in mehreren Regierungseinrichtungen. Von 2011-2014 war sie Mitglied im Vorstand des Professional Development and Research Center in Kathmandu.

Südasien 3/2017