Sabine Pabst
Vergiftete Erbschaft
Internationales Finanzzentrum in Colombo

Colombo als künftiges Finanzzentrum im Südindischen Meer unter chinesischer Ägide: So oder so ähnlich hatten sich das der vormalige Präsident Sri Lankas, Mahinda Rajapaksa, und der chinesische Präsident Xi Jinping wohl gedacht. Auf dem Reißbrett ließen sie die Colombo International Financial City1 entstehen, eine Stadt innerhalb der Stadt Colombo. Das am 17. September 2014 ausgerufene Leuchtturmprojekt für moderne Infrastrukturentwicklung war (und ist) Teil der chinesischen Seidenstraßenexpansion. Im Jahr 2015 zunächst suspendiert, gibt es inzwischen mehrere Gründe, sich mit dem Projekt wieder eingehender zu beschäftigen.

Zur Autorin

Sabine Pabst arbeitet als Südasien-Koordinatorin bei der Menschenrechtsorganisation FIAN International in Heidelberg.