Johanna Hahn
200 Jahre Indienforschung in Bonn
Ein nicht einfacher Call for Paper

Indien beflügelt seit der Romantik die Phantasie deutscher Dichter und Denker. Die Suche nach einer gemeinsamen Ursprache, des Indogermanischen, sowie die Sehnsucht nach ursprünglicher Spiritualität und mystischer Weisheit im gerade anbrechenden Zeitalter der Industrialisierung löste eine regelrechte Indomanie vor allem in Preußen aus. Die Beiträge im Heft berichten von der Erforschung indischer Literatur als Abenteuer. Seitdem haben sich sowohl die „Außenansichten“ auf den indischen Subkontinent gewandelt als auch die Sichtweisen darauf, wie Indien und Südasien zu studieren sei.

Zur Autorin

Johanna Hahn hat am Südasieninstitut Heidelberg über moderne Hindi-Stadtliteratur promoviert und war bis vor kurzem als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Südasienstudien an der Universität Bonn tätig.