Georg Lechner
Eine Welt in Bronze
Die Arbeiten von Meera Mukherjee

Indiens bildhauerisches Erbe ist von den frühen vorchristlichen Skulpturen in Sanchi, der Gandhara- und Gupta-Kunst, über die Tempel von Konarak, Mahabalipuram, Tanjore, Hampi, Khajuraho und Ellora bis zu den Chola-Bronzen weltweit einmalig. Vergleichbare westliche Beispiele finden sich allenfalls in romanischen, gotischen und späteren barocken Kirchen oder in den Zeugnissen der Renaissance und Klassik. Die westliche Moderne in diesem Bereich hat mit Auguste Rodin, Henry Moore und Ernst Barlach begonnen und sich unter anderem in den Landschaftsskulpturen von Richard Lang und Christo, den sozialen Plastiken von Joseph Beuys und den Lichtskulpturen von James Turrell fortgesetzt. Der folgende Beitrag beleuchtet ein besonderes Erbe der indischen Bildhauerei in Gestalt von Meera Mukherjee.

Zum Autor

Georg Lechner war unter anderem von 1962 bis 2001 leitender Mitarbeiter des Goethe-Instituts München, Vorstandsmitglied des Indien-Instituts München von 2001 bis 2013, Initiator der East West Encounters Bombay und Intendant der Deutschen Festspiele in Indien 2000-2001.