Dirk Saam und Max Stille
Wenn die Spielräume enger werden
Bangladeschs Zivilgesellschaft begegnet bekannten und neuen Konflikten

Sicherheitsgesetze, NRO­ und Mediengesetze sowie Antiterrormaßnahmen werden zunehmend als Instrumentarien genutzt, um die Handlungsfähigkeit zivilgesellschaftlicher Akteure in Bangladesch einzuschränken. Handlungsspielräume werden nicht nur durch staatliche Maßnahmen eingeschränkt. Auch innergesellschaftliche Polarisierungen führen immer häufiger dazu, dass Aktivisten Opfer von Gewalt werden. Zivilgesellschaft darf sich weder einengen lassen noch selber einengen.

Zu den Autoren:

Dirk Saam ist Leiter des politischen Dialogs der Bangladesch-Organisation NETZ. Max Stille ist assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters Asien und Europa der Universität Heidelberg.